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Mannschaft Inklusive Teil 3: „Echter Zusammenhalt macht stark"

Das besondere Fußballprojekt von Cosimo Minieri startet erfolgreich ins neue Jahr 2020

Foto: Lebenshilfe NRW

Stolz auf die neuen Trikots mit Namen: Die Spieler der „Mannschaft Inklusive“ mit ihrem Trainer Cosimo Minieri (re.).

Das besondere Fußballprojekt von Cosimo Minieri startet erfolgreich ins neue Jahr 2020

„Die Jungs haben es geschafft, am letzten Spieltag die Klasse zu halten.“ Cosimo „Mino“ Minieri ist begeistert von der Entwicklung seiner „Mannschaft Inklusive“.

Vor etwa zwei Jahren hat der 39-Jährige die Mannschaft gegründet, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen. Unterstützt durch die Aktion Mensch konnte das Projekt starten. Seitdem schreibt der Arnsberger, der seit mehr als zehn Jahren im Jugendbereich beim Traditionsverein SV Arnsberg 09 erfolgreich als Trainer arbeitet, eine Erfolgsgeschichte.

„Zwei Spieler aus Arnsberg von der Torfabrik in Meschede spielen ab der kommenden Saison bei uns und wollen mit uns etwas Großes schaffen und in Liga 3 aufsteigen“, so der engagierte Familienvater über das Ziel für die kommende Saison.

Zwischenüberschrift: Zusammenhalt und Wir-Gefühl

Zum Senicup 2020, seit mehr als 15 Jahren das internationale Fußballturnier für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, wurden dieses Mal zwei Mannschaften angemeldet, weil „wir es jedem Spieler aus unserem Team ermöglichen möchten, an diesem tollen Turnier teilzunehmen und wer weiß: Vielleicht können wir die Geschichte von 2019 neu schreiben und toppen“.

Im vergangenen Jahr haben sich die Spieler in ihrer Persönlichkeit weiter entwickelt. Neben dem Fußball geht es vor allem um Zusammenhalt und Wir-Gefühl. „Einige Spieler haben ein viel größeres Selbstwertgefühl erlangt, sie sind selbstbewusster geworden und trauen sich Dinge anzusprechen – ob positiv oder negativ“, sagt der B-Lizenz Trainer, der seit 2008 für die Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH tätig ist.

„Ich bin froh und weiterhin sehr stolz auf mein Projekt, auch wenn es manchmal zu einem 24 Stundenjob geworden ist. Die Jungs vertrauen mir und das ist eine gute Basis weiterhin und noch erfolgreicher Fußball zu spielen.“