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„Die gute Seele des Lagers“

Daniel Böhmer ist bei der Polygonvatro GmbH erfolgreich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt integriert

„Und dann kam Daniel. Er hat den gewissen Ehrgeiz und Willen, seine Arbeit gut umzusetzen und immer pünktlich da zu sein.“ Christoph Kisters, Niederlassungsleiter bei der Polygonvatro GmbH, ist sehr zufrieden mit Daniel Böhmers Arbeit. Seit Anfang des Jahres hat der junge Mann aus Oberhausen einen auf ein Jahr befristeten Arbeitsvertrag auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bei der Polygonvatro GmbH in Essen, die sich auf die Sanierung nach Brand- und Wasserschäden spezialisiert hat. Christoph Kisters: „Daniel bringt durch seine jugendliche Art viel Schwung ins Team. Er wurde gut aufgenommen.“

„Ich arbeite sehr gerne im Lager und die Zusammenarbeit mit meinem Lagerchef macht großen Spaß“, so Daniel Böhmer. Zu seinen Tätigkeiten gehören: Ware annehmen, verpacken, Trockengeräte reinigen und ordnen, also alles, was anfällt rund ums Lager. Christoph Kisters: „Daniel ist die gute Seele des Lagers.“ Zu Beginn seiner Tätigkeit bei Polygonvatro absolvierte der 25-Jährige ein Praktikum, anschließend wurde ihm für ein Jahr ein betriebsintegrierter Arbeitsplatz angeboten. Anschließend gelang Daniel Böhmer der Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Traumberuf in der IT

„Wir freuen uns sehr, dass die Firma Polygonvatro so engagiert in Bezug auf Menschen mit Behinderung ist“, sagt Stefanie Wilms, Integrationsbeauftragte der Lebenshilfe Oberhausen gGmbH. Auch Sascha Will und Andreas Braunert würden gerne den Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt schaffen und so absolvieren beide in der Firma zurzeit ein Praktikum.

Für Daniel Böhmer hatte alles in der Werkstatt am Waldteich, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Oberhausen, angefangen. Daniel Böhmer besuchte den Berufsbildungsbereich der Werkstatt und äußerte früh den Wunsch, auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten. Nach der Teilnahme an zahlreichen Projekten in den Bereichen Holz, Metall, Verpackung und Lager hatte er zahlreiche handwerkliche Kenntnisse gesammelt und weiter entwickelt. „Es folgte ein Praktikum auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt  und ein betriebsintegrierter Arbeitsplatz“, blickt Tim Steinbock, Gruppenleiter der Lebenshilfe Oberhausen, der Daniel Böhmer lange Zeit begleitet hat, zurück.           

Daniel Böhmer ist glücklich mit seinem Job. Dennoch hat der Oberhausener einen großen Traum: „Irgendwann möchte ich mal meinen Traumberuf ausüben. Rechner bauen und in der IT arbeiten.“ Auch diesen Wunsch nimmt Polygonvatro ernst. Christoph Kisters: „Ich habe mit unserer IT Abteilung gesprochen, ob Daniel dort mal ein Praktikum machen kann.“ Besser geht es nicht.